Welche sind die 10 besten Musikvideos der 80er Jahre? Darum soll es heute in diesem Beitrag gehen. Lassen Sie uns loslegen! Das Tanzbein schwingen und lautstark zu den Liedern mitsingen, kann man nirgendwo besser als zu den Musik – Hits der 80er Jahre. Tatsächlich haben es diese Songs einfach in sich und nicht nur die Musik selbst, sondern auch die Videos, die diese musikalischen Geschichten einfach zu gut visuell in Szene setzen. Wir begeben uns auf Zeitreise und tauchen ein in die besten und außergewöhnlichsten Musikvideos der 80er. Kommen auch Sie mit uns mit?

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besten musikvideos der 80er

Die 10 Besten Musikvideos der 80er Jahre

  1. Michael Jackson: Thriller
  2. The Police: Every Breath You Take
  3. David Bowie: Ashes To Ashes
  4. Sinead O’Connor: Nothing Compares 2U
  5. Culture Club: Karma Chameleon
  6. Eurythmics: Sweet Dreams
  7. Madonna: Like A Prayer
  8. a-ha: Take On Me
  9. Guns N› Roses: Sweet Child o› Mine
  10. Prince: Raspberry Beret
  1. Michael Jackson: Thriller

Platz 1 belegt das Video des Hits “Thriller” von der legendären Musik-Ikone Michael Jackson, dessen Musikvideo der berühmte Hollywood Regisseur John Landis, den wir alle von “Blues Brothers” kennen, kreierte und zwar im Jahr 1983. Damit setzte Landis einen Meilenstein in der Musikgeschichte.

Ursprünglich war das Video viel länger als der eigentliche Song von Michael Jackson. Mit der Verwendung von aufwändigem Horror Make Up schafft Landis einen engen Bezug zu seinem Kinofilm “American Werewolf”. Das Wolfsknurren, das man im Musikvideo zu hören bekommt, stammt tatsächlich aus dem Film.

Aus Jugendschutzgründen war die Ausstrahlung des Videos übrigens erst nach 22 Uhr erlaubt.

  1. The Police: Every Breath You Take

“Every Breath You Take” von The Police – wer  hat zu diesem Lied noch nicht lautstark mitgesungen? Das Musikvideo im Schwarz-Weiß-Stil wurde 1983 veröffentlicht und steht konträr zur Melodie und zum Text, denn die durchaus melancholische Stimmung und die subtilen Hinweise auf Kontrolle und Besessenheit im Video erzählen keine wirklich romantische Geschichte. Das Video vermittelt eher ein Gefühl von Unbehagen und Enge und verwischt die Grenzen zwischen Liebe und Obsession.

Bei der Veröffentlichung des Videos, bei dem die für ihre experimentellen Arbeiten bekannten Godley & Creme Regie führten, kam es zu kontroversen Reaktionen, doch unabhängig davon bleibt Every Breath You Take eines der erfolgreichsten Lieder von The Police. Das Video wurde außerdem 1984  mit dem Grammy Award zum besten Musikvideo gekürt.

  1. David Bowie: Ashes To Ashes

Mit dem 250.000 Pfund teuren Video des Songs Ashes To Ashes wagen wir einen Sprung in eine komplett andere Welt und das haben wir dem legendären Künstler David Bowie zu verdanken, der es weiß, Musik und Performance als unvergessliche und  kunstvolle Show auf den internationalen Bühnen der ganzen Welt zu vereinen. Kein Wunder also, dass seine Songs auch videografisch ganz schön viel zu bieten haben.

Ein surreales Wechselspiel zwischen Gummizelle und fernem Planeten finden wir im Musikvideo von David Bowie’s Ashes To Ashes, das einen Drogentrip darlegt. Er selbst ist als Weißclown geschminkt und der Führer im Spiel. Das Video bereitet den Weg zu neuen Kunstformen, die nicht den üblichen Standards folgten.

  1. Sinead O’Connor: Nothing Compares 2U

Wer kennt den Song von Nothing Compares 2 U von Sinead O’Connor nicht, der eigentlich ein Cover des Prince-Songs des Jahres 1984 ist?

Simpel, aber dennoch in seinen Bann ziehend, ist das Musikvideo, bei dem der Fokus besonders auf Großaufnahmen des Gesichts der Sängerin liegt. Das Video ist Auslöser und Ablöser der komplizierten und aufwendigen Videos, die in den 80er Jahren üblicherweise produziert wurden und ebnet den Übergang in die 90er Jahre.

  1. Culture Club: Karma Chameleon

Culture Club’s Popsong Karma Chameleon sorgt für gute Laune und das schon seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1983. Die positiven Vibes des Songs werden auch im Video zusätzlich mit bunten, knalligen Outfits und exotischen Kulissen intensiviert. Das Video spielt in unterschiedlichen Settings und an verschiedenen Standorten: vom ägyptischen Tempel bis hin zur afrikanischen Savanne kann man darin alles finden.

Der Song hat aber mehr zu bieten als farbenfrohe Synthesizer Klänge. Eine tiefgründige Botschaft wohnt ihm inne, denn er handelt von Karma Chameleon, jemandem, der seine Persönlichkeit, so wie das Chamäleon seine Hautfarbe, ständig wechselt, um sich seiner Umgebung anzupassen, um gemocht und geliebt zu werden.

Karma Chameleon wird zum weltweiten Hit und ist es nach wie vor.

  1. Eurythmics: Sweet Dreams

“Sweet dreams are made of this, who am I to disagree?” und “Everybody’s looking for something” singt das Pop – Duo Eurythmics in ihrem 1983 veröffentlichten Song Sweet Dreams, den Sie wahrscheinlich selbst in- und auswendig kennen.  Sowohl der Song als auch das im Kontrast zur Melodie stehende Video werden zu einer Art kulturellen Ikone und bleiben unvergesslich. Dunkle und  surreale Bilder kreieren eine Atmosphäre, die angsteinflößender nicht sein könnte.

Im Song und Video werden Themen wie Identität, Verletzlichkeit und Macht behandelt und mit Hilfe von bizarren Bildern wie beispielsweise brennenden Männern oder krabbelnden Händen dargestellt. Im Song verschwimmen (Alb)traum und Realität.

Das Video spielt mit dem gekonnten Einsatz von Schatten und Licht, der die Wirklichkeiten des Tages und die Dunkelheiten der Nächte widerspiegeln soll.

  1. Madonna: Like A Prayer

Kontrovers ist das Wort, mit dem man Madonnas einflussreiches Musikvideo zum Song Like A Prayer wohl am besten beschreiben kann. Immer schon hat die Sängerin gekonnt mit Provokation gespielt und damit großes Aufsehen erregt.

Like A Prayer wurde im Jahr 1989 als Sakrileg bezeichnet und die Szenen im Video als blasphemisch, als Gottes Verhöhnung angesehen und zwar deshalb, weil die Regisseurin des Videos, konkrete religiöse Motive verwendet, beispielsweise Madonna, die die Füße einer afroamerikanischen Heiligenstatue küsst, welche darauffolgend wieder zum Leben erwacht oder Verletzungen an den Händen, die an die Schnittwunden des Christus erinnern. Der damalige Papst Johannes Paul II verlangte den Boykott des Videos.

  1. a-ha: Take On Me

Erst das Video von Steve Barron zu “Take On Me” machte den Song von a-ha, der erstmals 1984 veröffentlicht wurde, zum Hit. 1985 entstand es und setzte mit einer Mischung aus Realität und Trickfilm ein Denkmal.

Die sogenannte Rotoskopie, eine Technik, bei der eine Art gezeichnete Welt entsteht, wurde bis zu Take On Me in Musikvideos nicht verwendet.  

Das Video zählt Rekord-Wiedergaben auf und wurde allein auf YouTube bereits mehr als 1.2. Milliarden mal angesehen.

Take On Me mischt Pop-Art Elemente, Synthiepop, Falsett – Einlagen mit einer Menge anderer Spezialeffekte und startet einen langjährigen Trend zu animierten Videos.

  1. Guns N› Roses: Sweet Child O› Mine

Ansteckende Energie zieht den Zuseher in den Bann des Musikvideos von Guns N› Roses Sweet Child O› Mine aus dem Jahr 1988. Der Song handelt zwar von der Liebe, das Video aber legt seinen Fokus voll und ganz auf Guns N› Roses selbst.

Eine Lagerhalle, Backsteinwände, simple Lichteffekte und die Band im Mittelpunkt des Geschehens mit einigen Einschnitten zwischendurch, die die Band Backstage zeigen und hier und da ein Lächeln des Sängers Axl Rose, der an seine Frau denkt: das ist Sweet Child O› Mine ganz einfach auf den Punkt gebracht.

Das Video hatte maßgeblichen Einfluss auf den Durchbruch der Band und ist ein absoluter Klassiker der Rock – Musik.

  1. Prince: Raspberry Beret

1985 wurde dieser Mash-Up-Clip zum Prince Song Raspberry Beret veröffentlicht, der durchweg von psychedelischen Elementen geprägt ist und bei dem Prince höchstpersönlich Regie führte.

Er wollte etwas machen, das sonst keiner macht, sagt er selbst und das ist ihm mit Raspberry Beret auch gelungen: Prince & The Revolution verwandeln sich in Tanzwütige und mithilfe eines japanischen Animationskünstlers names Drew Takashani entsteht eine traumhaft-unwirkliche Mischform des Videos, die es so tatsächlich noch nicht gegeben hat.

Das waren die 10 besten Musikvideos der 80er Jahre. Überzeugen Sie sich selbst und reisen Sie beim Ansehen dieser Videos in die innovative Musikwelt der Vergangenheit.

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