In diesem Blogpost finden Sie die besten Deutschen Traditionellen Kinderlieder aller Zeiten.
Deutsche Kinderlieder sind ein wesentlicher Bestandteil des Aufwachsens in Deutschland. Die ersten Lieder sind Schlaflieder für die Babys, gefolgt von den Spielliedern in der Vorschule und im Kindergarten und den Mitsingliedern im späteren Alter.

Viele der deutschen Kinderlieder sind Volkslieder, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, und der Autor ist unbekannt – einige der Lieder waren früher Gedichte, die in Lieder umgewandelt wurden.

Viel Spaß und Freude beim Mitsingen!

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Hier kommen die 26 besten Kinderlieder zum mitsingen!

ABC, die Katze lief im Schnee

A B C, die Katze lief im Schnee. Und als sie dann nach Hause kam,
Da hatt’ sie weiße Stiefel an. O jemine! O jemine!
Die Katze lief im Schnee.

A B C, die Katze lief zur Höh! Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein
Und putzt sich auch die Stiefelein, und ging nicht mehr, und ging nicht mehr,
Ging nicht mehr in den Schnee.

Aber Heidschi Bumbeidschi

Aber heidschi bumbeidschi, schlaf lange,
es is ja dein Muatter ausganga;
sie is ja ausganga und kimmt neamer hoam
und laßt das kloan Biabele ganz alloan!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, schlaf siaße,
die Engelen lassn di griaßn!
Sie lassn di griaßn und lassn di fragn,
ob du in’ Himml spaziern willst fahrn.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, in’ Himmel,
da fahrt di a schneeweißer Schimml,
drauf sitzt a kloans Engei mit oaner Latern,
drein leicht’ von’ Himml der allerschenst Stern.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Der Heidschi bumbeidschi is kumma
und hat ma mein Biable mitgnumma;
er hat ma’s mitgnumma und hats neamer bracht,
drum winsch i mein’ Biaberl a recht guate Nacht!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Alle meine Entchen 

Alle meine Entchen, schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See.
Köpfchen in dem Wasser, Schwänzchen in die Höh.

Alle meine Täubchen, gurren auf dem Dach, gurren auf dem Dach
Fliegt eins in die Lüfte, fliegen alle nach.

Alle meine Hühner, scharren in dem Stroh, scharren in dem Stroh
Finden sie ein Körnchen, sind sie alle froh.

Alle meine Gänschen, watscheln durch den Grund, watscheln durch den Grund.
suchen in dem Tümpel, werden kugelrund.

Alle Vögel sind schon da

Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle! Welch ein Singen, Musizieren,
Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren! Frühling will nun einmaschiern,
kommt mit Sang und Schalle.

Wie sie alle lustig sind, flink und froh sich regen! Amsel, Drossel, Fink und Star
und die ganze Vogelschar, wünschen dir ein frohes Jahr,
lauter Heil und Segen.

Was sie uns verkünden nun, nehmen wir zur Herzen: alle wolln wir lustig sein,
lustig wie die Vögelein, hier und dort, feldaus, feldein,
springen, tanzen scherzen.

Auf einem Baum ein Kuckuck saß

Auf einem Baum ein Kuckuck, sim sa la dim bam ba sa la du sa la dim,
auf einem Baum ein Kuckuck saß.

Da kam ein junger Jägers- sim sa la dim bam ba sa la du sa la dim
da kam ein junger Jägersmann.

Der schoß den armen Kuckuck, sim sa la dim bam ba sa la du sa la dim
der schoß den armen Kuckuck tot.

Und als ein Jahr vergangen, sim sa la dim bam ba sa la du sa la dim
und als ein Jahr vergangen war.

da war der Kuckuck wieder, sim sa la dim bam ba sa la du sa la dim
da war der Kuckuck wieder da.

Da freuten sich die Leute, sim sa la dim bam ba sa la du sa la dim
da freuten sich die Leute sehr.

Auf unsrer Wiese gehet was

Auf unserer Wiese gehet was, watet durch die Sümpfe.
Es hat ein weißes Röcklein an, trägt auch rote Strümpfe.
Fängt die Frösche, schwapp, wapp, wapp, klappert lustig, klapperdiklapp!
Wer kann es erraten?

Ihr denkt, es ist ein Klapperstorch, watet durch die Sümpfe.
Es hat ein weißes Röcklein an, trägt auch rote Strümpfe.
Fängt die Frösche, schwapp, wapp, wapp, klappert lustig, klapperdiklapp!
Nein – es is Frau Störchin.

Backe, backe Kuchen

Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen
Wer will guten Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen
Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!
Schieb, schieb in’n Ofen rein.

Bruder Jakob

Bruder Jakob, Bruder Jakob, schläfst du noch, schläfst du noch?
Hörst du nicht die Glocken, hörst du nicht die Glocken?
Ding ding dong, ding ding dong!

Brüderchen komm tanz mit

Brüderchen komm tanz mit mir, beide Hände reich ich dir.
Einmal hin, einmal her, rund herum das ist nicht schwer.

Brüderchen komm tanz mit mir, beide Hände reich ich dir.
Mit den Füßen tapp, tapp, tapp! Mit den Händen klapp, klapp, klapp!
Einmal hin, einmal her, rund herum das ist nicht schwer.

Brüderchen komm tanz mit mir, beide Hände reich ich dir.
Mit dem Köpfchen, nick, nick, nick! Mit den Fingern tick, tick, tick!
Einmal hin, einmal her, rund herum das ist nicht schwer.

Brüderchen komm tanz mit mir, beide Hände reich ich dir. einmal das schöne Spiel
Noch einmal das schöne Spiel, weil es uns so gut gefiel!
Einmal hin, einmal her, rund herum das ist nicht schwer

Der Kuckuck und der Esel

Der Kuckuk und der Esel, die hatten großen Streit,
Wer wohl am besten sänge, wer wohl am besten sänge,
zur schönen Maienzeit!

Der Kuckuck sprach: „Das kann ich!“ Und hub gleich an zu schrei’n.
Ich aber kann es besser! Ich aber kann es besser!
Fiel gleich der Esel ein!

Das klang so schön und lieblich, so schön von fern und nah;
Sie sangen alle beide, sie sangen beide!
Kuckuck, Kuckuck, i-a!

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar: der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille, und in der Dämmrung Hülle,
so traulich und so hold! Als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer, verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolze Menschenkinder, sind eitel arme Sünder,
und wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespinste,
und suchen viele Künste, und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, laß uns dein Heil schauen, auf nichts vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun! Laß uns einfältig werden,
und vor dir hier auf Erden, wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen, aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod. Und wenn du uns genommen,
laß uns in Himmel kommen, Du lieber treuer frommer Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder!
Kalt ist der Abendhauch. Verschon’ uns Gott mit Strafen,
und laß uns ruhig schlafen, und unsern kranken Nachbar auch!

Der Sandmann ist da

Der Sandmann ist da
der Sandmann ist da
Er hat so schönen weißen Sand
ist allen Kindern wohlbekannt
Der Sandmann ist da!

Der Sandmann ist da,
der Sandmann ist da!
Da guckt er schon zum Fenster rein,
zu all den lieben Kinderlein:
der Sandmann ist da!

Die Vogelhochzeit

Ein Vogel wollte Hochzeit machen, in dem grünen Walde.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Sperber, der Sperber, der war der Hochzeitswerber.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Stare, der Stare, der flocht der Braut die Haare.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Gänse und die Anten, die war’n die Musikanten.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Spatz, der kocht das Hochzeitsmahl, verzehrt die schönsten Bissen all.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Uhu, der Uhu, der bringt der Braut die Hochzeitsschuh’.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Kuckuck schreit, der Kuckuck schreit, er bringt der Braut das Hochzeitskleid.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz, der bracht’ der Braut den Hochzeitskranz.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Sperling, der Sperling, der bringt der Braut den Trauring.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Taube, die Taube, die bringt der Braut die Haube.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der bringt der Braut nen Blumentopf.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Lerche, die Lerche, die führt die Braut zur Kerche.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Brautmutter war die Eule, nahm Abschied mit Geheule.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Auerhahn, der Auerhahn, der war der stolze Herr Kaplan.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Meise, die Meise, die singt das Kyrie leise.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Puten, die Puten, die machten breite Schnuten.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Pfau mit seinem bunten Schwanz, macht mit der Braut den ersten Tanz.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Schnepfe, die Schnepfe, setzt auf den Tisch die Näpfe.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Finken, die Finken, die gaben der Braut zu trinken.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der lange Specht, der lange Specht, der macht der Braut das Bett zurecht.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Das Drosselein, das Drosselein, das führt die Braut ins Kämmerlein.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Uhu, der Uhu, der macht die Fensterläden zu
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Der Hahn, der krähet: “Gute Nacht”, nun wird die Kammer zugemacht.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Die Vogelhochzeit ist nun aus, die Vögel fliegen all’ nach Haus.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala.

Das Käuzchen bläst die Lichter aus, und alle ziehn vergnügt nach Haus.
Fiderallala, fiderallala, fiderallalalala

Dornröschen war ein schönes Kind

Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind, schönes Kind,
Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind.

Dornröschen, nimm Dich ja in acht, ja in acht, ja in acht,
Dornröschen, nimm Dich ja in acht, vor einer bösen Fee.

Da kam die böse Fee herein, Fee herein, Fee herein,
da kam die böse Fee herein, und rief ihr zu.

Dornröschen schlafe hundert Jahr, hundert Jahr, hundert Jahr,
Dornröschen schlafe hundert Jahr, und alle mit.

Und eine Hecke riesengroß, riesengroß, riesengroß,
und eine Hecke riesengroß, umgab das Schloß.

Da kam ein junger Königssohn, Königssohn, Königssohn,
da kam ein junger Königssohn, und sprach zu ihr.

Dornröschen holdes Mägdelein, Mägdelein, Mägdelein,
Dornröschen holdes Mägdelein, nun wache auf.

Dornröschen wachte wieder auf, wieder auf, wieder auf,
der ganze Hofstaat wachte auf, wachte auf.

Dornröschen ward nun Königin, Königin, Königin,
beglückte hoch den Königssohn, beglückte ihn.

Sie feierten ein großes Fest, großes Fest, großes Fest,
Sie feierten ein großes Fest, das Hochzeitsfest.

Da jubelte das ganze Volk, ganze Volk, ganze Volk,
das jubelte das ganze Volk, ganze Volk.

Eia popeia was raschelt im Stroh?

Eia popeia, was rasselt im Stroh, die Gänslein gehn barfus,
Und haben keine Schuh, der Schuster hat’s Leder,
Kein Leisten dazu, drum gehn die lieben Gänschen
Und hab’n kein Schuh’.

Eia popeia, schlags Kikelchen tot, legt mir keine Eier,
Und frißt mir mein Brot, rupfen wir ihm dann
die Federchen aus, machen dem Kindlein
Ein Bettlein daraus.

Eia popeia, das ist eine Not, wer schenkt mir ein Heller,
Zu Zucker und Brot? Verkauf ich mein Bettlein,
Und leg mich aufs Stroh, sticht mich keine Feder,
Und beißt mich kein Floh.

Ein Männlein steht im Walde

Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm,
es hat vor lauter Purpur, ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein
mit purpur roten Mäntelein?

Das Männlein steht im Walde, auf einem Bein
und hat auf seinem Haupte, schwarz Käpplein klein.
Sagt, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein
mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

Es geht eine Zipfelmütz’

Es geht eine Zipfelmütz’ in unser’m Kreis herum.
Es geht eine Zipfelmütz’ in unser’m Kreis herum.
Dreimal drei is neune, du weißt ja, wie ich’s meine,
dreimal drei und eins ist zehn,Zipfelmütz’ bleibt steh’n,
bleibt steh’n, bleibt steh’n.
Sie rütteln sich,sie schütteln sich,
sie werf’n die Beine hinter sich, sie klatschen in die Hand,
wir beide sind verwandt.

Es regnet es regnet…

Es regnet, es regnet, die Erde wird nass1
Und wenn’s genug geregnet hat, dann wächst auch wieder Gras!

Es regnet, es regnet, es regnet seinen Lauf!
Und wenn’s genug geregnet hat, dann hört’s auch wieder auf!

Es regnet, es regnet, was kümmert uns das!
Wir sitzen im Trocknen, und werden nicht nass!

Es tanzt ein Bi-Ba Butzemann

Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann, in unserm Haus herum, fidebum,
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann, in unserm Haus herum.
Er rüttelt sich, er schüttelt sich,er wirft sein Säckchen hinter sich.
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann, in unserm Haus herum.

Es war eine Mutter

Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder:
den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter.

Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee
der Herbst bringt die Trauben, der Winter den Schnee.

Und wie sie sich schwingen, im Jahresreihn
so tanzen und singen, wir fröhlich darein.

Es waren zwei Königskinder

Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb,
sie konnten beisammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief, das Wasser war viel zu tief.

Ach Liebster, könntest du schwimmen, so schwimm doch herüber zu mir!
Drei Kerzen will ich anzünden, und die sollen leuchten zu dir.

Das hört ein falsches Nönnchen, die tät als wenn sie schlief;
sie tät die Kerzelein auslöschen, der Jüngling ertrank so tief.

Es war an ei’m Sonntag-Morgen, die Leut waren alle so froh;
nicht so die Königstochter, ihr Augen saßen ihr zu.

Ach Mutter, herzliebste Mutter, mein Kopf tut mir so weh!
Ich möcht so gern spazieren wohl an die grüne See.

Ach Tochter, herzliebste Tochter, allein sollst du nicht gehn,
weck auf dein jüngste Schwester, und die soll mit dir gehn!

Ach Mutter, herzliebste Mutter, meine Schwester ist noch ein Kind,
sie pflückt ja all die Blümlein, die auf Grünheide sind.

Ach Tochter, herzliebste Tochter, allein sollst du nicht gehn,
weck auf dein jüngsten Bruder und der soll mit dir gehn!

Ach Mutter, herzliebste Mutter, mein Bruder ist noch ein Kind,
der schießt ja all die Vöglein, die auf Grünheide sind.

Die Mutter ging nach der Kirche, die Tochter hielt ihren Gang.
Sie ging so lang spazieren, bis sie den Fischer fand.

Ach Fischer, liebster Fischer, willst du verdienen groß Lohn,
so wirf dein Netz ins Wasser und fisch mir den Königssohn!

Er warf das Netz ins Wasser, er ging bis auf den Grund;
er fischte und fischte so lange, bis er den Königssohn fand.

Sie schloß ihn in ihre Arme und küßt seinen bleichen Mund:
Ach Mündlein, könntest du sprechen, so wär mein jung Herze gesund!

Was nahm sie von ihrem Haupte? Ein goldne Königskron:
Sieh da, du wohledler Fischer, hast dein verdienten Lohn!

Was zog sie von ihrem Finger? Ein Ringlein von Gold so rot:
Sieh da, du wohledler Fischer, kauf deinen Kindern Brot!

Sie schwang sich um ihren Mantel und sprang wohl in die See:
Gut Nacht, mein Vater und Mutter, ihr seht mich nimmermeh!

Da hört man Glöcklein läuten, da hört man Jammer und Not.
Hier liegen zwei Königskinder, die sind alle beide tot!

Fuchs du hast die Ganz gestohlen

Fuchs, du hast die Gans gestohlen,
gib sie wieder her, gib sie wieder her,
sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr,
sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr.

Seine große, lange Flinte,
schießt auf dich den Schrot, schießt auf dich den Schrot
daß dich färbt die rote Tinte, und dann bist du tot.
Daß dich färbt die rote Tinte, und dann bist du tot.

Liebes Füchslein, laß dir raten,
sei doch nur kein Dieb, sei doch nur kein Dieb
nimm, du brauchst nicht Gänsebraten, mit der Maus vorlieb.
nimm, du brauchst nicht Gänsebraten, mit der Maus vorlieb.

Gestern Abend ging ich aus

Gestern Abend ging ich aus, ging wohl in den Wald hinaus;
saß ein Häslein in dem Strauch, guckt mit seinen Äuglein raus.
Armes Häslein, was du sagst und ganz heimlich zu mir klagst!

“Was will denn der Waidemann? Hetzt auf mich die Hündlein an?
Wenn der Jäger mich ertappt, und das Windspiel mich erschnappt,
hält er mir die Büchse her, als wenn sonst kein Has mehr war!

Bringt der Jäger mich nach Haus, zieht ‘r mir Pelz und Hosen aus,
legt mich auf das Küchenbrett, spickt mein Buckel brav mit Speck;
steckt den Spieß von hinten ein, wie kann er so grob doch sein!

Wenn ich dann gebraten bin, trägt man mich zur Tafel hin;
der Eine schneidt sich ab sein Teil, der Andre bricht mir’s Bein entzwei,
der Dritte nimmt sichs Allerbest: nehmt vorlieb, ihr lieben Gäst!

Nun bin ich tot, ich armer Has, geh dem Bauer nicht mehr ins Gras,
geh dem Bauer nicht mehr ins Kraut, habs bezahlt mit meiner Haut.
Wenn ich an mein Schicksal denk, es mi recht von Herzen kränkt!

Lange Ohren, das Maul ist breit, und der Kopf sehr ungescheidt,
stumpfe Zahn, ein langer Bart, als war ich von Katzenart.
Wenn ich an mein Schicksal denk. es mi recht von Herzen kränkt!

Ein Schwänzlein hab ich, das ist klein, wünscht, es möchte größer sein.
Weil es nun nicht größer ist, muss es bleiben, wie es ist.
Wenn ich an mein Schicksal denk, es mich recht von Herzen kränkt!”

Gretel Pastetel was machen die Gäns?

Gretel, Pastetel, was machen die Gäns?
Sie sitzen im Wasser, und waschen die Schwänz.

Gretel, Pastetel, was macht eure Kuh?
Sie steht im Stalle, und macht immer „muh“.

Gretel, Pastetel, was macht euer Hahn?
Er sitzt auf der Mauer, und kräht was er kann.

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider, grün, grün, grün ist alles, was ich hab’.
Darum lieb’ ich alles, was so grün ist, weil mein Schatz ein Förster ist.

Weiß, weiß, weiß sind alle meine Kleider, weiß, weiß weiß ist alles, was ich hab’.
Darum lieb’ ich alles, was so weiß ist, weil mein Schatz ein Bäckermeister ist.

Rot, rot, rot sind alle meine Kleider, rot, rot, rot ist alles, was ich hab’.
Darum lieb’ ich alles, was so rot ist, weil mein Schatz ein Feuerwehrmann ist.

Blau, blau, blau sind alle meine Kleider, blau, blau, blau ist alles, was ich hab’.
Darum lieb’ ich alles was, so blau ist, weil mein Schatz ein Matrose ist.

Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider, schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab’.
Darum lieb’ ich alles, was so schwarz ist, weil mein Schatz ein Schornsteinfeger ist.

Gelb, gelb, gelb sind alle meine Kleider, gelb, gelb, gelb ist alles, was ich hab’.
Darum lieb’ ich alles, was so gelb ist, weil mein Schatz ein Kranführer ist.

Braun, braun, braun sind alle meine Kleider, braun, braun, braun ist alles, was ich hab’.
Darum lieb’ ich alles, was so braun ist, weil mein Schatz ein Landwirt ist.

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Guten Abend, gute Nacht

Guten Abend, gut’ Nacht, mit Rosen bedacht,
mit Näglein besteckt, schlupf unter die Deck.
Morgen früh, wenn Gott will,wirst du wieder geweckt.
Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt.

Guten Abend, gut’ Nacht, von Engeln bewacht,
die zeigen im Traum, dir Christkindleins Baum.
Schlaf nun selig und süß schau im Traum’s Paradies.
Schlaf nun selig und süß schau im Traum’s Paradies.

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quaver.chApr 12, 2024

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